Sonntag, 2. Februar 2020

Mariä Lichtmess - Imbolc


Heute ist Mariä Lichtmess! Passend dazu gibt es natürlich wieder frisch meine Räuchermischung.
Nadine Stegelmeier ( https://www.instagram.com/heimatgruss/ https://www.heimatfarben.de/)
aus dem bayrischen Wald, die ich über Instagram kennen und schätzen gelernt habe, hat heute einen wunderschönen Beitrag über dieses Jahreskreisfest und meine Räuchermischung geteilt, den ich euch nicht vorenthalten möchte:


40 Tage nach Weihnachten, am 2. Februar, wird die „Darstellung des Herrn“, volkstümlich besser bekannt unter „Mariä Lichtmess“, gefeiert.

Früher war dies ein bedeutsames Datum, das Bauernjahr begann und die Feldarbeit konnte wieder aufgenommen werden.

Zudem endete nun die „Spinnstubenzeit“, die man mit Handarbeiten im Haus zubrachte. Es wurde wieder heller und der Lebens- und Arbeitsmittelpunkt wurde wieder nach und nach nach draussen verlagert.

Dies bot eine gute Gelegenheit, noch einmal Haus- und Stallräucherungen durchzuführen. Lichtmess galt traditionell als kraftvoller Räuchertag, mit dem Beenden der dunklen Jahreszeit wurden noch einmal alle bösen Geister aus den Stuben verbannt und man bereitete sich auch innerlich auf die kommende Zeit des Lichtes vor.


(Die nächsten Zeilen enthalten Werbung von Herzen)

Ich erhalte oft Nachrichten zum Themenkreis des Räucherns und habe mir vorgenommen, in künftigen Beiträgen etwas näher darauf einzugehen. Bisher habe ich meine Räuchermischungen selbst gesammelt und getrocknet, je nach „Gefühl“, welche Zutaten zum Anlass passen könnten. Nun bin ich auf die Räuchermischungen von Manuela @wellnesspferd gestossen, welche zu den einzelnen Festen des Jahreskreises liebevoll zusammengestellt wurden. Die Zutaten spiegeln den jeweiligen Anlass wider, so zum Beispiel für den heutigen Tag die Mischung Lichtmess / Imbolc

Auf dem Bild verwende ich eine zweihundert Jahre alte Räucherpfanne. Diese eignet sich aber besser für gröbere Mischungen. Für eine feinere Zusammensetzung nutze ich ein Stövchen.

In der Lichtmess-Mischung unter anderem enthaltene Räucherbestandteile:

Copal, Rosenblüte, Johanniskraut, Wintergrünkraut, Birkenrinde

Liebevoll zusammengestellte Räuchermischungen mit Kräutern dem Anlass entsprechend, passend zu den Festtagen im Jahreslauf von Manuela Murauer:

wellness.pferd@gmail.com /

https://www.instagram.com/wellnesspferd/

Ich bedanke mich bei Nadine für diesen schönen Beitrag.



R Ä U C H E R M I S C H U N G E N


Die Liebe zu den Kräutern und damit verbunden auch die große Bewunderung, was alles in

ihnen steckt, haben mich auf diesen Weg geführt.

Es gibt 7 fertige Mischungen, alle von mir kreiert – nähere Beschreibung bzw. Inhaltsstoffe

könnt ihr gerne bei mir anfordern.

Folgende Mischungen sind erhältlich:

- Allerheiligen - Samhain

- Advent – Innere Einkehr

- Raunächte – ideal auch zum Räuchern auf Kohle

- Mariä Lichtmess – Imbolc
- Walpurgis – Beltane

- Ein Sommernachtstraum – Johanni

- Schnitterinnenfest – Lugnasad


Inhalt 40ml im Glas mit Korken, von Hand gemischt und angemörsert. Qualitativ hochwertige Harze, Wurzeln und Kräuter - ohne synthetische Duftstoffe!



Preis: 7,00 Euro pro Glas (exkl. Versand)
Recycling: bei Rückgabe eines gereinigten Glases mit Korken: nur 5,50 Euro pro Glas


Habt noch ein schönes Lichtmess-Fest

Eure
Manuela



Mittwoch, 18. Dezember 2019

Weihnachten und die Feiertage



An Weihnachten geht es um Liebe & Geschenke 

"W" wie Weihnacht oder "W" wie Woody ❤


Woody ist "Pate" von meinem Pferdewellness-Blog und daher steht er auch hier, kurz vor Weihnachten, mit einem Foto parat und einem Spruch, der eben gut für dieses Fest passt. Denn: Woody ist wahrlich ein großes Geschenk für mich!

Ich wünsche meinen KundInnen ein wunderschönes, friedvolles Weihnachtsfest, viel Gesundheit und Freude mit Euren Vierbeinern in 2020! Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Mein Shop ist ab 20.12.2019 bis zum 05.01.2020 geschlossen. Bestellungen oder Anfragen nehme ich gerne wieder ab 06.01.2020 entgegen.







Mittwoch, 9. Oktober 2019

Heilpflanzen in der Tiermedizin


Einen sehr interessanten Artikel habe ich hier gefunden:


https://www.forum-sempervivum.de/  eine Seite von Wolf-Dieter Storl.

Verfasst wurde der Artikel von Dr. med. vet. Alexandra Nadig
(http://www.animaplanta.de/animaplanta/willkommen)

Heilpflanzen in der Tiermedizin


Heilpflanzenkunde ist der Beginn jedes medizinischen Systems. Das Heilen mit Pflanzen beginnt mit der Menschheit und lässt sich bis in die Steinzeit zurückverfolgen. Der älteste Fund ist ca. 60 000 Jahre alt und auch „Ötzi“ trug eine gut sortierte Heilpflanzenapotheke bei sich. Seit der Mensch Schriften hat, gibt es Aufzeichnungen über den Nutzen von Heilpflanzen. Eine sehr frühe Aufzeichnung ist das Papyrus Ebers. Es ist eine Schriftrolle aus dem Jahr 1 600 v. Chr., die zahlreiche Rezepte mit Heilpflanzen beschreibt. In allen Regionen der Welt bildeten sich eigene Heilsysteme, dessen Grundlage immer die Heilpflanzen waren. Dabei spielten vor allem die regionalen Pflanzen eine wichtige Rolle.

Historie der Tiermedizin


Auch die Tiermedizin war in ihrem Ursprung eine Heilpflanzenmedizin. Zu Beginn waren es Hirten und Schäfer, später Schmiede und Stallmeister, die tiermedizinisch tätig wurden. In China begann schon früh (16. bis 11. Jh.v. Chr./Shang-Dynastie) ein Boom der Tiermedizin. Besonders Pferde waren wichtige Tiere für das chinesische Reich, denn sie wurden für Kriege und zur Arbeit benötigt. Somit begann sich in der traditionellen chinesischen Medizin ein tiermedizinischer Zweig zu entwickeln, und bereits ab 475 v. Chr. gab es in China spezialisierte Tierärzte. Aus der Han-Dynastie (206 bis 220 v. Chr.) existieren erste tiermedizinische Rezepturen, die auf Bambus geschrieben wurden.

Aber auch in der westlichen Welt begannen die Menschen früh, ihre wichtigen Haustiere medizinisch zu versorgen. So existiert ein altägyptisches Schriftzeugnis der Tierheilkunde, der sogenannte Veterinärpapyrus von El-Lahun (um 1 850 v. Chr.). Dieser beschreibt vor allem die Anwendung von Heilpflanzen bei Rindern. Im 4. und 5. Jh. n. Chr. verfassen Gelehrte wie Apsyrtos, Heomnestos, Hierokles und Pelagonius eine Literatur über Pferdeheilkunde. Auch hier werden pflanzliche Therapien in Form von Pflastern, Umschlägen, Tränken, Eingüssen und Einläufen beschrieben.

1250 bis 1750 n. Chr. ist die Zeit der Stallmeister und deren Verbreitung und literarischer Überlieferungen von Heilpflanzenanwendungen beim Pferd. 1250 n. Ch. verfasst ein Schmied das erste Rossarzneibüchlein in deutscher Sprache. Pflanzliche Heilmittel wurden zu dieser Zeit in jeder Stallapotheke vorrätig gehalten. Erst Ende des 14. Jh. n. Chr. wird in verschiedenen Jagdbüchern die Behandlung von Hunden beschrieben. Vor allem Verletzungen, die pflanzlich behandelt wurden, innerlich wie äußerlich, waren Thema dieser Bücher. Viele alte Hausmittel, die Sie aus Ihrer Kindheit kennen und vielleicht bei ihren eigenen Kindern anwenden, bewähren sich auch für unsere Tiere, und sie sind häufig nicht weniger wert als die Spritze vom Tierarzt. 

Industrialisierung


1850 wurde von einem Pharmakologen ein „Lehrbuch der Arzneimittellehre für Tierärzte“ verfasst, das nach und nach ein Umstellen auf chemisch-synthetische Arzneistoffe auslöste. Lange Zeit war die Pflanzenheilkunde aus der Tiermedizin verschwunden, galt als veraltet und nicht mehr zeitgemäß. Bis heute ist die Tiermedizin geprägt vom industriellen Fortschritt. Massentierhaltung verlangt schnell wirksame und preisgünstige Methoden und Arzneien. Das Tier als Produkt, als Lebensmittellieferant, aber auch als Sportgerät muss in erster Linie funktionieren und Leistung bringen. ………….


Hier könnt ihr den ganzen Artikel lesen:

https://www.forum-sempervivum.de/naturheilkunde/heilpflanzen-in-der-tiermedizin/