Mittwoch, 9. Oktober 2019

Heilpflanzen in der Tiermedizin


Einen sehr interessanten Artikel habe ich hier gefunden:


https://www.forum-sempervivum.de/  eine Seite von Wolf-Dieter Storl.

Verfasst wurde der Artikel von Dr. med. vet. Alexandra Nadig
(http://www.animaplanta.de/animaplanta/willkommen)

Heilpflanzen in der Tiermedizin


Heilpflanzenkunde ist der Beginn jedes medizinischen Systems. Das Heilen mit Pflanzen beginnt mit der Menschheit und lässt sich bis in die Steinzeit zurückverfolgen. Der älteste Fund ist ca. 60 000 Jahre alt und auch „Ötzi“ trug eine gut sortierte Heilpflanzenapotheke bei sich. Seit der Mensch Schriften hat, gibt es Aufzeichnungen über den Nutzen von Heilpflanzen. Eine sehr frühe Aufzeichnung ist das Papyrus Ebers. Es ist eine Schriftrolle aus dem Jahr 1 600 v. Chr., die zahlreiche Rezepte mit Heilpflanzen beschreibt. In allen Regionen der Welt bildeten sich eigene Heilsysteme, dessen Grundlage immer die Heilpflanzen waren. Dabei spielten vor allem die regionalen Pflanzen eine wichtige Rolle.

Historie der Tiermedizin


Auch die Tiermedizin war in ihrem Ursprung eine Heilpflanzenmedizin. Zu Beginn waren es Hirten und Schäfer, später Schmiede und Stallmeister, die tiermedizinisch tätig wurden. In China begann schon früh (16. bis 11. Jh.v. Chr./Shang-Dynastie) ein Boom der Tiermedizin. Besonders Pferde waren wichtige Tiere für das chinesische Reich, denn sie wurden für Kriege und zur Arbeit benötigt. Somit begann sich in der traditionellen chinesischen Medizin ein tiermedizinischer Zweig zu entwickeln, und bereits ab 475 v. Chr. gab es in China spezialisierte Tierärzte. Aus der Han-Dynastie (206 bis 220 v. Chr.) existieren erste tiermedizinische Rezepturen, die auf Bambus geschrieben wurden.

Aber auch in der westlichen Welt begannen die Menschen früh, ihre wichtigen Haustiere medizinisch zu versorgen. So existiert ein altägyptisches Schriftzeugnis der Tierheilkunde, der sogenannte Veterinärpapyrus von El-Lahun (um 1 850 v. Chr.). Dieser beschreibt vor allem die Anwendung von Heilpflanzen bei Rindern. Im 4. und 5. Jh. n. Chr. verfassen Gelehrte wie Apsyrtos, Heomnestos, Hierokles und Pelagonius eine Literatur über Pferdeheilkunde. Auch hier werden pflanzliche Therapien in Form von Pflastern, Umschlägen, Tränken, Eingüssen und Einläufen beschrieben.

1250 bis 1750 n. Chr. ist die Zeit der Stallmeister und deren Verbreitung und literarischer Überlieferungen von Heilpflanzenanwendungen beim Pferd. 1250 n. Ch. verfasst ein Schmied das erste Rossarzneibüchlein in deutscher Sprache. Pflanzliche Heilmittel wurden zu dieser Zeit in jeder Stallapotheke vorrätig gehalten. Erst Ende des 14. Jh. n. Chr. wird in verschiedenen Jagdbüchern die Behandlung von Hunden beschrieben. Vor allem Verletzungen, die pflanzlich behandelt wurden, innerlich wie äußerlich, waren Thema dieser Bücher. Viele alte Hausmittel, die Sie aus Ihrer Kindheit kennen und vielleicht bei ihren eigenen Kindern anwenden, bewähren sich auch für unsere Tiere, und sie sind häufig nicht weniger wert als die Spritze vom Tierarzt. 

Industrialisierung


1850 wurde von einem Pharmakologen ein „Lehrbuch der Arzneimittellehre für Tierärzte“ verfasst, das nach und nach ein Umstellen auf chemisch-synthetische Arzneistoffe auslöste. Lange Zeit war die Pflanzenheilkunde aus der Tiermedizin verschwunden, galt als veraltet und nicht mehr zeitgemäß. Bis heute ist die Tiermedizin geprägt vom industriellen Fortschritt. Massentierhaltung verlangt schnell wirksame und preisgünstige Methoden und Arzneien. Das Tier als Produkt, als Lebensmittellieferant, aber auch als Sportgerät muss in erster Linie funktionieren und Leistung bringen. ………….


Hier könnt ihr den ganzen Artikel lesen:

https://www.forum-sempervivum.de/naturheilkunde/heilpflanzen-in-der-tiermedizin/







Mittwoch, 25. September 2019

Der Herbst hält Einzug


Nun ist er da, der Spätsommer, und bald auch der Herbst.
Ich hatte dazu hier schon einmal einen Eintrag gepostet, den ich gerne nochmals einfügen möchte:

http://wellness-pferd.blogspot.com/2017/09/der-spatsommer-der-herbst-fruktan-tcm.html

Diesem Beitrag ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Er hat noch immer Gültigkeit :) .

Jedoch gibt es seit diesem Jahr noch die BIO-Hanfprodukte der Fa. Clinopet in meinem Shop und ich habe mich gerade mit frischer Ware eingedeckt.

Hier der Auszug von einem Bericht von Christina Bamberger, Tiernaturheilpraxis Ulysses (Fa. Clinopet) zu den Hanfprodukten:


Hanfkorn, oder auch Hanfnüsse genannt, denn botanisch gesehen, zählen die Früchte des Hanfs zu den Nüssen.  In ihrer Ursprungsform (ungeschält, nicht geschrotet) enthalten die Nüsse gesundheitsfördernde Fettsäuren, zahlreiche Mineralien, Vitamine (insbesondere E, B1, B2 und B6) und Ballaststoffe. Weiters ein sehr ausgewogenes Fettsäuremuster und einen hohen Anteil an bioverfügbarem Protein (ca. 21%). Es unterstützt Stoffwechselprozesse auf natürliche Weise und wirkt sich positiv auf Haut, Fell und Hufe aus, es verbessert den allgemeinen Gesundheitszustand, enthält einen sehr geringen Anteil an Kohlehydrate (> 2%), außerdem ist sehr wenig Zucker und Stärke in den Hanfprodukten enthalten - daher auch für PSSM/EMS-Pferde geeignet.

Die Hanfkörner von ClinoPet sind ungeschält, so sind sie länger haltbar und die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben geschützt. Zur besseren Verdaulichkeit sollten die Hanfnüsse mehrere Stunden in Wasser eingelegt werden! (Anmerkung von mir: meine Mutter hatte noch eine alte Mühle im Keller - ich schrote das Korn kurz vorm Verfüttern an).

Proteine sind ein wichtiger Baustein in einer gesunden Ernährung. Aber auch hier sollte nicht nach dem Grundsatz „Viel hilft viel“ verfahren werden. Gerade beim Pferd, das als reiner Pflanzenfresser ein empfindliches Verdauungssystem besitzt, ist auf eine bedarfsgerechte Fütterung zu achten. Den geringsten Proteinbedarf hat ein ausgewachsenes Pferd im Erhaltungsbedarf bei leichter Bewegung. Einen höheren Bedarf an Proteinen haben:

  • Trächtige und Laktierende Tiere

  • Tiere im Wachstum

  • Senioren, da die Fähigkeit zur Eiweißspaltung im Alter abnimmt

  • Nach längerer Krankheit, zum Aufbau von Körper- und vor allem Muskelsubstanz

  • Pferde, die im Hochleistungssport eingesetzt werden

  • Beim Beginn eines Aufbautrainings zur Unterstützung von Muskelaufbau

  • PSSM-Pferde zur Aufbesserung der Energiebilanz, da kaum Zucker und Stärke in den Hanfprodukten vorhanden ist!

Bei ClinoPet gibt es alle Hanfprodukte in Lebensmittelqualität aus biologischem Anbau aus Österreich.

Hanfkorn: Ideal zur Sicherstellung des Bedarfs an essentiellen Aminosäuren, hat eine hohe Bioverfügbarkeit, kann also sehr gut vom Organismus aufgenommen werden. Zur besseren Verdaulichkeit hat sich das Einweichen der Hanfkörner bewährt.

Hanfkuchen: „Protein-Booster“ kann als Leckerli zur Belohnung gegeben werden, ist jedoch sehr gut geeignet für Pferde, die z.B. durch Krankheit Körpersubstanz abgebaut haben. Hilft auch Senioren ihre Körper- und Muskelsubstanz zu erhalten.

Wichtig: Die Hanfprodukte ersetzen keine dem Tier angepasste Grundfütterung, können sie jedoch wunderbar ergänzen und aufwerten.

Unsere Pferde (Jac ist 19 J. alt und Woody ein PSSM´ler) bekommen gerade frisch geschroteten Hanf im Fellwechsel bzw. um die Energiebilanz aufzubessern. Älteren Pferden tut Hanf erwiesenermaßen sehr gut und kann auch das ganze Jahr über verfüttert werden.

Preise findet ihr in meinem Produktkatalog (Untermenü).

Ich wünsche euch einen schönen Spätsommer und einen bezaubernden Herbst!






 








Quelle: Heilender Hanf Cannabis – die wiederentdeckte Naturmedizin

Mittwoch, 31. Juli 2019

Urlaub 2019


In der Zeit von 05.08.2019 bis einschließlich 18.08.2019 kann ich wegen Urlaub keine Bestellungen entgegennehmen.

Ab 19.08.2019 bin ich wieder gerne für euch da!